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Die Cuore Serie (L55, L60, L80, L201, L501, L701, L251, L276)

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Alt 17.10.2020, 22:59   #1
MO COJO
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Standard Help ! Antriebswellengelenk aus L251 ausbauen

Hallo und Guten Abend ans Forum !
Heute hab ich mal wieder eine technische Frage - bezüglich des L251 an dem ich gerade das äußere, Fahrerseitige Antriebswellengelenk tauschen möchte ... nachdem ich schon den Querlenker erneuert habe (was ein Spaß !) .

Im Groben ist mir das Vorgehen ja klar - Zentralmutter der Antriebswelle (AW) lösen, die Nabe soweit demontieren das man das AW-Gelenk (AWG) aus der Nabe herausziehen kann - dann AWG von der Welle trennen und neues AWG verbauen ... theoretisch ...

Nur ließ sich das AWG nicht dazu bewegen sich aus der Nabe zu lösen - deshalb meine Frage - Ist das AWG wie beim L701 nur mit der Verzahnung in der Nabe gehalten und abschließend mit der Zentralmutter gesichert, oder ist das AWG sonst wie verpresst oder fixiert ??? Es half nicht einmal der Abzieher weiter

Ich habe die komplette Nabe, samt kompletter Antriebswelle auf der Werkbank liegen, kann also nach Belieben damit hantieren und Kraft dran auslassen - ich bin kurz davor eine komplette Nabe samt Antriebswelle zu kaufen - um den Cuore wieder zu komplettieren ...

Danke schon mal für eure Tips, ich vermute fast das der Rost die einzelnen Komponenten so gut zusammenhält ... WD40 wirkt jetzt erst mal über Nacht ein .

Gruß, der Mo .
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Alt 18.10.2020, 06:35   #2
yoschi
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Standard Achsschenkel ausbauen

Moin , wenn ich folgen kann , sitzt die AW noch in der Nabe , und die Nabe ist noch übers VA-Lager in dem Achsschenkel eingebaut ?

Hatte ich auch schon , festgerostete AW in der Nabe , deshalb baue ich alles immer mit Fett zusammen . Rostlöser , egal welche , brauchen bei ordentlichen "Zusammenrostungen" auch mal Monate , ehe sich was tut .

Ausbauen , besser gesagt rauskloppen :
Achschenkel waagrecht , zb auf einem großen Schraubstock so lagern , dass die die AW senkrecht frei nach unten hängt , dann von oben auf den Achstummel mit dem Bello kloppen . Warum freihängende AW : das AWG hat bestimmt axial etwas Luft , und die Schlagkraft vom Bello muß nur die Trägheit des Achsstummels überwinden , auch wenn es nur wenige Millimeter Luft sind . Arbeitsschuhe mit Stahlkappe sind bei einer unvermittelt nach unten fallenden AW von Vorteil .

Die Crux : das Gekloppe himmelt wahrscheinlich auch das Radlager , laut Werksvorschrift muß das Lager sogar schon getauscht werden , wenn "nur" mit einem Abzieher die Nabe belastet wird , also ohne Schlagen .

Viel Spaß zum Sonntag , wobei AW-Rauskloppen heute gesünder ist als Reisen !
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Alt 18.10.2020, 12:23   #3
yoschi
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Standard Antriebswellengelenk radseitig ausbauen

, aber nicht der Achsschenkelausbau war der Sinn meines vorhergehenden Beitrages . Stocknüchtern in den Sonntag gestartet , trotzdem hat es nicht einmal für die korrekte Überschrift gelangt .
Gruß!
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Alt 18.10.2020, 17:14   #4
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Vermutlich trocken ab Werk zusammengebaut und nun zusammengerostet. Da hilft nur entweder Gewalt oder der große Brenner. Beides hat als Ergebnis die Trennung und als Bedarf ein neues Radlager.
Jens
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Alt 18.10.2020, 19:58   #5
yoschi
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Nochmal ca. 10 Jahre zurück gedacht : evt. hatte ich einen schweren Abzieher (geeignet fürs Schlagen auf die Spindel) dauerhaft angesetzt , und dann täglich mehrere harte Denkanstöße mit dem Bello der Spindel verpasst . Unten mit irgendwas ( Matratzenrest oder so) für eine weiche Landung der Welle gesorgt .

Die Aufhängung mittels 2 Montierhebeln , direkt unter der Nabe angesetzt , hat zu sehr gefedert ( ungutes Schlaggefühl) , und mußte auch nach jeden Schlag neu ausgerichtet werden . Das war nicht das Gelbe vom Ei . Der Vorteil wäre die Schonung der VA-Lagers .

Gruß!
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Alt 18.10.2020, 20:46   #6
MO COJO
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Oh leck Fett !

Danke für die Tips, also keine weiter Befestigung als so wie ich es eh von meinen Cuorelies kenne - es hält einfach nur der Rost zusammen, was ich nun trennen will / muß ...

Wenn jetzt zum neuen AWG noch ein neues Radlager dazu kommt - summiert sich das natürlich bei der Neuteilebeschaffung ...

Okay - nein es ist keiner meiner Daihatsu, sonst wäre das Teil gefettet und gewartet ... egal, repariert werden muß der Wagen - ich werde hier entsprechend über Erfolge oder Misserfolge berichten - Gruß, der Mo .
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Alt 18.10.2020, 21:14   #7
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Noch eine Möglichkeit. Mutter lösen, prüfen, ob sie von alleine hält, ansonsten Schraubensicherung, fahren, bremsen usw. AW könnte sich davon lösen.
Jens
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Alt 19.10.2020, 07:28   #8
yoschi
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Hallo MO COJO , ob beim L251 die Verbindung Achsstummel / Nabe eine Mäuseverzahnung ist oder eine Kegelform hat ? Keine Ahnung . Aber Dai wird wahrscheinlich durchgängig mit Verzahnung arbeiten .

Der Trabant hat Kegelachsstummel , dafür gibt es es , notwendiger Weise , Schlagabzieher . Der Witz : die Achsstummel brachen danach reihenweise nach einer gewissen Zeit , unterwegs fiel einfach mal so nebenbei ein Vorderrad ab . Was heute viele nicht wahrhaben wollen : Qualitätsstahl stand auf der Embargo-Liste , ob die Autokonzerne der freien Welt Angst vor den kleinen Pappmännern hatten ?

Wünsche Dir den goldenen "Pansch" auf den Abzieher !
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Alt 19.10.2020, 22:02   #9
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Sooo - heute hat sich das AWG erfolgreich von der Nabe getrennt - jetzt ist ein neues Radlager und das neue AWG geordert, hoffe es kommt morgen oder Mittwoch mit - dann heißt´s zusammenbauen .
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Alt 20.10.2020, 05:37   #10
yoschi
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Moin , eine Erinnerung ist doch gestattet ?
Angerostete Naben-Mäuseverzahnung gängig machen .
VA-Lager (am Außenring ansetzen) erst in den AchsS. treiben , Sprengring setzen , danach Lagerinnenring abstützen und die Nabe reindrücken . Für Letzteres hatte ich aus einer M10 oder M12 Gewindestange und dicken , großen U-Scheiben ein "Einziehwerkzeug" gebastelt .

Ich will hier nicht den Obermeister spielen , aber vielleicht brauche auch ich selbst in 10 Jahren wieder mal eine "Bauanleitung" .

Gruß!
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