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Sonstige Modelle Alles was nirgendswo reinpasst

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Alt 10.11.2017, 10:23   #351
Yin
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Hallihallo zusammen,

wir sind seit ca. 1 Woche wieder zu Hause und der Alltag hat uns schon wieder fest im Griff, so fest, dass ich erst jetzt dazu komme noch ein paar Zeile zu unserer Tour zu schreiben.

Wir waren ja in Sachsen gelandet, dort gab es ein paar Feierlichkeiten die wir noch mitnahmen. Nachdem dieser Teil der Reise abgehakt war, konnte es zur eigentlichen Reise übergehen die wir geplant hatten, wir wollten nach Dänemark, auch wenn der Herbst schon kräftig seine Anzeichen zeigte.



Also machte ich den Fuchs nochmal fertig, damit wir los konnten. Toilette frisch machen, Wasser auffüllen, Batterien nochmal durchladen, nochmal durchkehren und Kühlwasser und Öl checken. Und dann konnten wir endlich los.

Unser Weg führte uns wieder über die A72 / B95 von Chemnitz nach Leipzig, dann über die A38 / A14 / A9 weiter bis nach Potsdam. Von dort ging es dann über die A2 / A10 auf die A24, an der alten Heimat des Fuchs in Neuruppin vorbei und weiter auf der A24 bis ca. 65 km vor Hamburg. Dort suchten wir uns einen Stellplatz und wurden in Zarrentin am Schaalsee fündig.

Laut Promobil App ein Womo Stellplatz ohne viel Schnickschnack für 9 € die Nacht. Als wir dort ankamen fanden wir zwar einen Wegweiser mit einem Womo und Parkplatzschild vor, aber von einem „Stellplatz“ war weit und breit nix zu sehen. Dort gab es nur einen schlammigen Parkplatz. Ein Parkautomat wies kostenpflichtige Parkzeiten zwischen 9 und 18 Uhr aus. So konnten wir die Nacht dort kostenlos verbringen. Wir parkten ab und machten noch einen kleinen Spaziergang am Schaalsee. Die Nacht verlief ruhig und es gesellte sich noch ein VW T5 mit Klappdach zu uns auf den Parkplatz. Damit hatten wir am ersten Tag unserer Reise die ersten 500 km hinter uns gelassen.

Am nächsten Tag suchten wir uns einen Baumarkt auf dem Weg, denn ich wollte noch eine neue 5kg Gasflaschen kaufen, bevor wir Deutschland verlassen, damit wir quasi mit 2 vollen Flaschen in Dänemark ankommen. Gesagt, getan. Der Weg an diesem Tag führte uns dann weiter über die A24 / B404 / A21 / nochmal B404 nach Kiel. Dort wollte ich im „Crazy Games“ mal schauen was es so an Retrogames für meine SNES Sammlung gab. Da es thematisch hier nicht rein passt nur kurz, ja ich bin fündig geworden. Weiter ging es über die A210 und die A7 nach Dänemark.

Dänemark hat immer noch temporäre Grenzkontrollen, also wurde die Autobahn auf einen Fahrstreifen verengt und man wurde auf Schrittgeschwindigkeit runter gebremst. Wir waren zum Glück uninteressant und wurden durch gewunken, aber es wurde auch eine große Anzahl von Fahrzeugen rausgezogen.

Eigentlich wollten wir unsere Dänemarkreise mit Billund beginnen, da der Kurze unbedingt ins Legoland wollte. Da aber für den Folgetag 90 % Regenwahrscheinlichkeit angesagt war und am übernächsten Tag aber nur 8 % Regenwahrscheinlichkeit, entschieden wir uns noch einen Tag zu „überbrücken“.
Deshalb fuhren wir kurz nach der Grenze ab und fuhren über kleine Landstraßen auf die Insel Röm. Damit hatten wir an diesem Tag ca. 350 km abgespult.



Dort fanden wir einen großen Womostellplatz (136 Stellplätze oder so) auf dem wir die Nacht verbrachten. Dort war alles vorhanden von Müllentsorgung über Duschen bis hin zur Ver- und Entsorgung. Mit uns standen noch 7 andere Wohnmobile dort, u.a. Horst, ein T4 mit Hochdach und Solaranlage. Leider hat es nur für eine flüchtige Begrüßung gereicht, ich hätte gern etwas gefachsimpelt.



Generell muss ich sagen, dass die T4 Dichte über Hamburg schlagartig zugenommen hat, in Kiel (wo es keine Feinstaubzone gibt) gab es massig T4 und auf Röm sowieso.

So, dass solls soweit zur Anreise nach Dänemark gewesen sein. Im nächsten Bericht werde ich dann über die Dänemarkreise selbst noch berichten und dann möchte ich wieder zum „Tagesgeschäft“ am Fuchs über gehen.

Wer das berichtete gern noch mal in bewegtem Bild sehen möchte ist gern dazu eingeladen einmal meinen YouTube Kanal zu besuchen, dort gibt es den Bericht quasi auch mit bewegten Bildern:

https://youtu.be/enp6vEmkT1Y

Ansonsten bis zum nächsten Bericht, hier an dieser Stelle.
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Alt 10.11.2017, 18:07   #352
exar
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Da hattet Ihr ja Glück an der Grenze. Da ist häufig ein ganzes Stück Stau!
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Alt 11.11.2017, 14:07   #353
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So, so - "gefachsimpelt" ... "hohe T4-Dichte" ...

Ich glaub da hat das Entfernen des VW-Emblems im Kühlergrill nicht wirklich
gefruchtet ! Aber Du hast schon recht, unterwegs beginnt man automatisch die entgegenkommenden T4-Treiber zurück zu grüßen ... ich kenn das von unserer Deutschlanrundreise, im geborgten (!!!) T4 .

Danke für deine Berichterstattung - ein schönes Wochenende wünscht der Mo .
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Alt 11.11.2017, 18:55   #354
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Zurück empfehle ich die B5 über Tondern, Husum, die dann in Heide in die A23 über geht, über Itzehoe. Ab HH dann automatisch auf die A7.
Das optisch deutlich reizvoller als die A7.
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Alt 14.11.2017, 22:26   #355
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Wüsste nicht, was da optisch reizvoll ist...
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Alt 15.11.2017, 14:44   #356
Yin
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Hallihallo,

bevor ich euch noch den zweiten Teil der Dänemark Reise dokumentiere, springe ich nochmal eben fast in die Echtzeit, denn wir haben am WE nochmal den Fuchs ausgeführt.

Ich wollte zur Retrobörse nach Montabaur und anstatt mit dem Alltagsauto hin und zurück zu fliegen haben wir uns entschieden mit dem Fuchs zu fahren und nach der Börse am Samstag noch einen Abstecher an den Rhein zu machen.

So haben wir es dann auch gemacht und haben die Nacht auf einem Stellplatz zwischen Linz und Bad Honnef verbracht. Vorher waren wir noch etwas in Linz unterwegs. Nettes Städtchen, vielleicht nochmal was für nen Wochenend Tripp.



Letzte Wochen Freitag war dann meine neue Lenkradnabe gekommen und am Montag diese Woche das Momo D36 Lenkrad. Also konnte das alte Lenkrad raus, da war die Ummantlung lose, ein Stück Ummantlung fehlte schon und der Schleifring der Hupe war defekt.

Also raus damit:



Und das D36 rein:



Jo, kann man machen. Mir gefällts, es fühlt sich gut an beim fahren und das wichtigste, das Ding ist mit ABE und ohne diesen besscheuerten Exenterring, der bei nem Raid Lenkrad in der ABE steht.

Ich bin zufrieden und freue mich auf die nächste Fahrt.

Bis dann Dennis
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Alt 16.11.2017, 07:49   #357
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... du weißt was jetzt kommen muß ... Drehstäbe und dicke Schluffen !!!
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Alt 16.11.2017, 17:58   #358
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Drehstäbe auf jeden Fall, weil der vorn viel zu hoch ist im Gegensatz zum Heck. Aber erst Mitte nächstes Jahr nach unserer Nordkapptour, kann sein das ich da noch Bodenfreiheit brauche.

Schlappen suche ich bisher vergebens, da ich für die HA min. 900 kg Traglast pro Felge brauche. Dazu kommt noch das ich hinten 9J Breite haben möchte, weil wegen den überdimensionalen Radhäusern. Da bin ich bisher aber noch nicht fündig geworden.
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Alt 17.11.2017, 11:03   #359
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Hallihallo zusammen,

hier nun noch der tatsächliche Reisebereicht aus Dänemark.

Wie wir bis nach Röm gefahren sind, habt ihr ja bereits gelesen, wir verbrachten dort auf dem Stellplatz die Nacht und fuhren am nächsten Tag zum berühmt berüchtigten Autostrand. Als wir vor Jahren schon einmal dort waren, wusste ich nicht das dort der Autostrand ist, wir fuhren damals völlig ahnungslos die Straße entlang, durch die Düne und ständen plötzlich auf einem wüstenähnlichen Strand, bei dem man ewig weit raus fahren konnte. Das wollten wir diesmal auch wieder tun, also die Straße von der „Hauptkreuzung“ Richtung Westen genommen, durch die Düne gefahren und dann erstmal in die Eisen gestiegen, das Wasser stand bis zur Dünendurchfahrt. Uncool, es gab zwar links und rechts noch nen Fahrstreifen, aber das war mir mit dem Fuchs zu heikel, wir drehten uns und stellten den Fuchs auf den befestigten Parkplatz hinter der Düne und gingen zu Fuß an den Strand.

Ist schon krass wie scheißegal manchen Leuten ihr Auto ist, die heizten da einfach mit dem PKW durch das Salzwasser. Ansonsten war es aber ganz imposant anzusehen.

Am befestigten Parkplatz dort ist ja auch ein Art Promenade mit diversen Geschäften, an einer Eisbude blieb ich hängen . . . Lakritzeis . . . es war zwar eigentlich zu kalt für Eis, aber hallo! Lakritzeis!!



Wir verließen Röm und fuhren weiter Richtung Norden, wir hatten ja den Tag zum vertrödeln und wir wollten etwas shoppen, in Esbjerg gibt es einen Biltema (bester Autoteileladen ever) und es sollte dort einen Laden geben, bei dem man alte Super Nintendo Spiele kaufen kann.

Also auf Richtung Esbjerg. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen Regenbogen, der war wirklich Wahnsinn, denn der war so groß und deutlich zu sehen, voll geil. (Bilder davon gibt’s im Video)

In Esbjerg angekommen suchten wir uns einen Parkplatz in der Nähe der Innenstadt, Parken erlaubt für 3 Stunden mit Parkscheibe. Verdammt keine Parkscheibe im Fuchs. Ich überlegte erst, einen Zettel mit der Ankunftszeit in den Fuchs zu legen, aber der T4 der mit einer Parkkralle auf dem Parkplatz stand, verunsicherte mich doch etwas. Klar, es könnte ne Vorsichtsmaßnahme sein das der T4 nicht geklaut wird, aber was wenn nicht?

Also fuhren wir nochmal fix zu einer Tankstelle und kauften uns eine originale dänische Parkuhr, die man an die Frontscheibe klebt. Sehr praktisch, die kommt wenigstens nicht weg. Dann wieder zurück auf den Parkplatz, wo wir den Besitzer des T4 trafen. Es war eine Sicherheitsmaßnahme.

Nachdem wir in Esbjerg den Spieleladen unsicher gemacht hatten ging es weiter zu Biltema, ich liebe Biltema, denn da bekommt man einfach so richtig viel Zeugs. (Not sponsored) Heutzutage bekommt man ja in Autoteileläden in Deutschland ja nicht mal mehr nen einfaches Schaltrelais, da wird man nur doof angeguckt und bekommt den Spruch: „Ohne Typenschlüssel vom Auto kann ich das nicht bestellen.“.



Ich schweife ab . . .

Von Esbjerg aus ging es Nach Billund, wo wir die Nacht auf einem Bauerncampingplatz verbrachten, welcher am südlichen Rand von Billund gelegen war.

Am nächsten Tag ging es dann ins Legoland, das war eigentlich auch der Auslöser für die Dänemarkreise, der Kurze fand es super und ich würde auch nochmal hin fahren.



Vor dem Legoland hatten wir noch Geld geholt, in Billund´s Innenstadt, direkt am Lego House. Das hatten wir garnicht auf dem Schirm, aber das sollte sich im späteren Verlauf der Reise noch ändern.

Weiter ging es wieder Richtung Westküste, nächster Stopp Hvide Sande. Jetzt außerhalb der Saison ein wahnsinnig schöner Ort umringt von wahnsinnigen Dünen und mit einem super Stellplatz am Hafen.



Zahlung am Parkautomat, Toiletten und Mülleimer vor Ort, ansonsten musste ausgestattet sein. Dort verbrachten wir ebenfalls die Nacht und am nächsten Tag ging es an den nahe gelegenen Strand:



Eigentlich ein wunderschöner Strand, wenn man dort nicht einfach ein paar Windräder hingeballert hätte. Imposant war der Wellenbrecher an der Einfahrt zum Hafen. Der ist sogar begehbar. Erst war es noch spaßig auf dem Wellenbrecher im Stop & Go Verfahren zu versuchen bis vorn auf die Spitze zu laufen, hat man aber einmal den Rhythmus der Wellen falsch eingeschätzt, gibt’s die naße Klatsche und ich hab die Welle voll abbekommen. Ich konnte mich zwar noch wegdrehen, aber die kalte Dusche erwischte mich trotzdem voll. (Wie das aussah ist auch in Video zu sehen)

Nachdem ich mir trockene Klamotten angezogen hatte ging es weiter nach Norden. Wir folgten der Küstenstraße bis zur Fähre von Thyborøn nach Agger. Man was hat es uns durchgeschüttelt auf der Fähre, zum Glück ist die Fährfahrt relativ kurz.

Und mit dem Übersetzen der Fähre war dann auch schlagartig das Tourismussgebiet zu Ende. In Agger scheint es zwar Ferienhäuser zu geben, aber es gab nur einen Campingplatz und der hatte geschlossen. Nachdem wir uns im Hafen gestärkt hatte fuhren wir also auf der Suche nach einen Platz für die Nacht Richtung „Innenland“ in den Limfjord. In Dänemark ist wildcampen ja verboten und da wir mit 2 kleinen Kindern unterwegs sind, hatte ich da auch keinen Bock auf Experimente.

Wir fuhren auf die Insel Moers und dort zu einem Stellplatz den ich in der ProMobil App gefunden hatte. Ejerslev Havn, ein kleiner Sportboothafen, richtig schön! Leider spielte das Wetter nicht mit, da es regnete und stürmte (das muss die Nach gewesen sein, als der Sturm in Deutschland massive Schäden angerichtet hat). Trotzdem war es super dort und neben dem top Stellplatz direkt neben den Booten war dort Entsorgung, Frischwasser, Strom, Toiletten, Waschmaschine und Trockner vorhanden. Allerdings möchte ich nicht wissen, was hier in der Saison los ist.




Am nächsten Tag ging es wieder weiter Richtung Westküste und an der Westküste entlang Richtung Norden. Da das Wetter nicht so mitspielte, haben wir an dem Tag einige Loppe Läden abgeklappert. Loppe sind Flohmarktladen in unterschiedlicher Ausprägung, von Antik bis zu Gebrauchtwaren ist da alles dabei.

Die nächste Nacht verbrachten wir in Lokken. In Lokken gibt es auch dank Strandlage mehrere Campingplätze und Womo Stellplätze, die waren aber entweder geschlossen oder eine einzige Schlammwüste. Wir fanden einen Stellplatz bei einer Galerie, der allerdings etwas kurrios war. Wenn man die zum Stellplatz gehörenden Sanitäranlagen benutzen wollte, musste man einmal an der Glasfront der Galerie vorbei und wurde immer kritisch beäugt, die angepriesene Dusche war über einer Toilette angebracht, so dass man im Sitzen duschen konnte. Egal, für eine Nacht taugte das.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Norden, das Ziel hieß Grenen über Skagen, die Landspitze wo Nord- und Ostsee zusammenfließen. Wir wanderten zu der Landspitze, leider waren wir überhaupt nicht vorbereitet, denn man muss einmal einen flachen Strandabschnitt überqueren, der vorn den Wellen überspühlt wird. Auch hier heißt es Timing und nein, wir hatten nicht das richtige Timing.



Aber trotz nasser Füße war es wirklich eine super Sache an die Spitze zu wandern. Da dort eine Sandbank noch weiter ins Meer geht, auf die die Wellen aufschlagen, sieht es wirklich so aus, als würden dort 2 Meere aufeinander treffen. Kann ich nur empfehlen sich das mal anzuschauen.

Die Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz in Grenen, dort ist eine Fläche für Wohnmobile ausgeschildert, die wohl auch im Sommer kostenpflichtig ist, jetzt außerhalb der Saison steht man dort für lau.

Am nächsten Tag hieß es dann langsam aber sicher wieder daran zu denken nach Hause zu fahren, deshalb führte uns die Route Richtung Süden. Nachdem wir noch einen Abstecher nach Frederikshavn und Aalborg gemacht hatten, entschieden wir uns nochmal an den Limford zu fahren. In dem kleinen Hafen von Hvalpsund fanden wir einen Womostellplatz. Leider fuhren wir dort zu weit auf die Wiese und schwupp, steckten wir im Schlamm fest:



Nach einigem hin und her zog uns ein Däne mit seinem Auto und einem Seil aus der Wiese.

Wir übernachteten trotzdem dort und fuhren am nächsten Tag nocheinmal auf Wunsch der Kinder mit der Fähre, bevor es dann schlussendlich wirklich Richtung Süden, Richtung Heimat ging.

Auf dem Rückweg machten wir nochmal einen Zwischenstopp in Billund, schliefen noch einmal auf dem Bauerncamping und besuchten am nächsten Tag das Lego House. Ich muss mal die Aufnahmen sondieren, evtl. mache ich noch ein kleines Video darüber.

Die letzte Nacht der Reise verbrachten wir dann schon in Deutschland, auf dem Womo Stellplatz von Wolfgang Schnell (Kranzbinderei Schnell) in Oeversee (Frörupsand 2, 24988 Oeversee). Dort steht man für 6 € die Nacht, Strom kostet 1 € die Nacht und es gibt einen Brötchenservice. Wolfgang ist ein herzlicher Mensch und wir fahren gern auf diesen Stellplatz, er ist nahe der A7 gelegen und als letzter Stopp vor Dänemark absolut super gelegen. Ja das ist Werbung für den Platz, da es mir am Herzen liegt. Wolfgang führt seinen Stellplatz mit Leidenschaft.



So, und das war es dann mit Dänemark 2017. Der Fuchs hat die 3030 km Reise gut gemeistert, ein paar Sachen stehen jetzt auf der ToDo Liste, aber für die große Nordkappreise nächstes Jahr hab ich ein gutes Gefühl.

Hier noch das im Text mehrfach angesprochene Video zur Reise:

https://youtu.be/u4vi6mwfAiY
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