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Die HiJet Serie (S85, S221(Extol))

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Alt 14.04.2018, 10:26   #1
Nowski
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Standard Ausbau Kipphebelwelle Zylinderkopf

Tach!

Ich müsste die Kipphebelwellen meines Zylinderkopfes mal ausbauen, aber leider blicke ich nicht ganz hinter die Einbau-/ Ausbautechnik. Sind diese nur gesteckt und sitzen einfach extrem fest? Oder gibt es da einen Trick oder ein Spezialwerkzeug? Sie sind durch einen Stift gesichert damit sie sich nicht verdrehen, aber verschraubt scheinen sie nicht zu sein. Wenn sie tatsächlich nur gesteckt sind, dann baue ich mir eine Vorrichtung um sie aus dem Kopf zu ziehen. Bevor ich jedoch dran gehe wollte ich mich vergewissern ob ich nicht doch was übersehen habe.

Danke im Vorraus. Falls nötig liefere ich auch Fotos.
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Alt 14.04.2018, 17:50   #2
Nowski
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Es muss also einen Trick geben... Habe heute den alten Kopf am anderen Ende aufgebohrt und wollte die Welle durchschlagen, aber nichts bewegt sich. Schließlich muss es bei meinem eigebauten Zylinderkopf ja auch ohne Beschädigungen gehen. Hinter diesem Stift sitzt eine Kopfschraube mit Imbus. Wie soll das gehen?

Geändert von Nowski (14.04.2018 um 17:56 Uhr)
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Alt 16.04.2018, 06:59   #3
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Was für eine Motorisierung hast Du denn überhaupt?
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Alt 16.04.2018, 07:29   #4
Nowski
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Alt 16.04.2018, 08:11   #5
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So wie es aussieht, sichert der Stift nur die Welle gegen Verdrehen. Der Inbus dürfte die Ölbohrung verschließen. Das schließt für mich weitere Fixierungen aus. Unter der Annahme, auf dieser Seite ist noch ein Deckel aufgeschraubt. Dann hat sich die Welle einfach nur festgefressen in ihren Lagern oder ist eingeschrumpft und läßt sich nur bei erwärmtem Kopf ziehen. Also Kopf ab, auf über 100° erhitzen und die Welle herausziehen. Macht Sinn, wenn sie nicht verschraubt ist an mehreren Stellen. Denn wäre sie lose, dann würde der Ventiltrieb klappern.
Jens
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Alt 16.04.2018, 08:37   #6
Nowski
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Das wäre eine Möglichkeit, denn man kann wirklich keine weitere Verschraubung erkennen und ich kann von der anderen Seite beste Kraft anwenden um gerade auf die Welle zu schlagen.

Also Kopf in den Ofen und nochmal probieren?
Aber wie kann man die Welle packen ohne die andere Seite aufzubohren? Oder rutscht die Welle bei richtiger Temperatur von alleine aus dem Kopf?
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Alt 16.04.2018, 08:38   #7
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Aber würde die Welle nicht dann bei aufgeheizten Motor immer locker sitzen?
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Alt 16.04.2018, 09:39   #8
yoschi
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Der Kopf ist wassergekühlt , oder ? Gruß!
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Alt 16.04.2018, 10:04   #9
Nowski
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Ja genau. Der Zylinderkopf ist wassergekühlt.
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Alt 17.04.2018, 08:06   #10
AC234
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Bei heißem Kopf klemmt sie dann noch ganz leicht. 100° könnten auch noch nicht reichen, 120° eher. Das Untermaß der Bohrung bzw. Übermaß der Welle ist so berechnet, das sie auch in heißem Zustand klemmt. Würde sie das nicht, dann sähe man Einschlagspuren vom Querstift in der Bohrung. Und du bekämst sie bewegt. Ist eigentlich eine übliche Methode zur Fixierung, das Einschrumpfen. Macht man bei Ventilsitzen und früher öfters auch bei Kolbenbolzen. Die wurden im Pleuelauge oben eingeschrumpft, man sparte sich die Sicherungsringe und die Gefahr, das sie herausfallen.
Und man schaffte es so, das die gewünschten Lagerstellen auch wirklich lagern und sich nicht die Welle/Bolzen etc. auf dafür nicht ausgelegten Stellen im Motor bewegen und einlaufen. Ebenso erreicht man so eine Spielreduzierung auf das Minimum.
Jens
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