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#1 |
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Kann mir jemand sagen, mit welchem Drehmoment die Bremssattelschrauben angezogen werden sollen?
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MfG, Micha |
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#2 |
Erfahrener Benutzer
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Falls die Schraubengroße gleicht der des L6
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#3 |
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Danke, so wenig nur, dann hab ich es nach Gefühl bestimmt schon zu fest gezogen.
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MfG, Micha |
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#4 |
Vielposter
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Sind ja nur die M8 Schrauben, da sollte ein wenig leicht lösbare Schraubensicherung drauf sein bzw. Reste davon. Ich bin der Meinung, mit Gefühl anziehen. Geht mir nur dann schief, wenn ich den Schlagschrauber nehmen muß. Zylinderkopfschrauben mal ausgenommen. Die immer mit Drehmoment und Drehwinkel.
Jens |
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#5 |
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Ich wollte eigentlich auch noch mehr zum Thema schreiben, hatte aber bis jetzt noch keine Zeit dazu.
Außer viel Schweißarbeiten hat der TÜV nur die ungleichmäßig wirkenden Vorderbremsen bemängelt. Und da Ersatzteile ja sehr billig sind, wollte ich gleich Scheiben und Klötze erneuern. 40€ für neue Teile und sie waren auch noch schnell da. Also hab ich mich Montag nachmittag mal eben hingesetzt und wollte an der Beifahrerseite anfangen. Als Erstes hab ich mir meine kleine Ratsche kaputtgemacht - gut, die war sicher nicht das geeignetste Werkzeug. Also mit größeren Schlüsseln versucht, aber gleich die Schraubenköpfe rundgedreht. Damit war gleich Schluss, denn selbst wenn ich die Schrauben rausbekommen hätte - ich hätte sie ja auch wieder reindrehen müssen. Also lieber erstmal Schrauben besorgen. Der Teiledealer fand nix. Der ATU-Mensch war zu beschäftigt. Also beim nächsten Daihatsu-Partner angerufen und bestellt. Da es aber schon kurz vor 18Uhr war, kamen die Schrauben erst Mittwoch und ich konnte sie nachmittags abholen. Den Rest der Woche konnte ich mich nicht aufraffen, mich an die Bremsen zu begeben. Aber Sonntag wars dann soweit. Denkste! Gleich die erste Schraube abgerissen. Das heisst, abschrauben ging dann, aber der Rest war im Bremssattel festgerostet. Hab von der anderen Seite ein Loch gebohrt um mit Hammer und Durchschlag zum Erfolg zu gelangen. Wieder denkste! Letztlich musste ich den kompletten Bolzen ausbohren. Die untere Schraube ging dann wenigstens fast von alleine raus. Dann die Fahrerseite: wieder die obere Schraube abgerissen und beim Ausbohren auch noch zwei Bohrer abgebrochen. Erneut komplettes Ausbohren nötig. Die untere Schraube hat sich auch mehr gewehrt, losschrauben ging noch, aber raus kam sie erst, nachdem das Gewinde schon draussen war und ich dann gleichzeitig gedreht und gehebelt hab. So wurde aus nem Job, der im Idealfall vielleicht ne halbe Stunde gedauert hätte, ne mehrstündige Sache. Im Nachhinein bin ich froh, daß ich es nicht unter der Woche gemacht hab, da wäre ich im Hellen gar nicht fertig geworden. Die Schrauben vom Händler haben fast soviel gekostet wie Scheiben und Klötze. Sind eigentlich für modernere Citroens, Peugeots und Mitsubishis - allerdings eher exotischere Modelle. Naja, ist der Move ja auch. Ich werde die Schrauben aber nochmal rausdrehen und mit viel Fett einsetzen. Da machen sich die gebohrten Löcher dann gut, muss ich dann nur wieder verschließen.
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MfG, Micha |
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#6 |
Erfahrener Benutzer
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Ein Schneidbrenner mieten hätte Zeit und Geld gespart.
Ich schmiere meine Schrauben stets mit Kupferpaste |
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#7 |
Benutzer
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Themenstarter
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Heiss machen soll ja helfen, aber wenn ich dafür anschließend hitzegeschädigte Radlager und Bremsschläuche erneuern muss, bohre ich lieber aus.
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MfG, Micha |
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#8 |
Vielposter
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Mit einem Azetylenbrenner geht das sehr punktgenau. Nur sind nacher die mechanischen Eigenschaften des Materials durchs Ausglühen auch hin.
Jens |
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#9 |
Erfahrener Benutzer
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Ich schweiße immer eine Mutter auf den abgerissenen Bolzen, die Wärme und ein paar Schläge mit dem Hammer haben bis jetzt immer gereicht, den Rest raus zu drehen.
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#10 | |
24/7 Poster
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![]() Zitat:
Ungefähr genauso kannte ich das "Bremsen machen" vom L251. Das dann auch nicht nur alle paar Jahre, sondern mehr oder weniger jährlich. Die Schrauben, die man noch bis ans Gewinde raus bekommt, kriegt man mit Schlagschrauber eigentlich gut raus. Auch die rundgedrehten Schraubenköpfe habe ich erlebt. Kann man mit High-end Werkzeug umgehen. Da hab ich seinerzeit gestaunt. Ich hatte die rundgedreht mit meinem Hobby-Werkzeug. Der befreundete Dr. Ing. bemächtigte sich eines Durchschlags, klöppelte zwei oder drei Minuten mit dem kleinen Hämmerchen auf dem Schraubenkopf herum um den Rost zu lösen, setzte dann mit Stahlwille-Nuss und 3/8-zoll-Feinratsche an, und ein paar Minuten später war der Bolzen raus. Das teure Zeug ist einfach unglaublich präzise gefertigt, und man dreht damit schlicht viel, viel weniger schnell was rund. Ob einem das >300.00 CHF für den kleinen Ratschensatz wert ist, muss jeder selber wissen. In dem einen Fall hats mich aber restlos überzeugt und es hat überraschenderweise das Schweissgerät erspart. Selbst der festgerostete, bereits rundgedrehte Bolzen liess sich so fast mühelos lösen... ich weiss nicht mehr, ob da auch noch Rostlöser mit im Spiel war. Ich gehe davon aus.
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Cuore L251 Bj 7/2003, Automatik: ![]() Citroen C1 Automatik BJ 2011: ![]() Mofa: Dreirad auf Basis eines Amsler-Pony, Verbrauch Zweitaktgemisch: <3.5l/100km. Das grosse Artensterben auf dieser Welt wird den Menschen erst bewusst werden, wenn schliesslich auch der Tiger im Tank ausstirbt. |
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